Das beliebte Spiel ist ein sogenanntes Tabletop-Game vom Hersteller Games Workshop. Gespielt wird in einer Zukunft, die Teil einer Dystopie ist. Die Menschen und andere Lebewesen kämpfen um das Universum und die Vorherrschaft und versuchen, andere Planeten zu erreichen und sogar andere Systeme zu erobern. Das Spiel Warhammer 40.000 ist dabei eine Science-Fiction-Variante der gleichnamigen Fantasy Battles, doch bei diesem Spiel spielt ihr im 41. Jahrhundert.

Die Wesen, auf die ihr in diesem Spiel stoßt, sind verschiedene Abwandlungen des Fantasy-Spiels. Das liegt sicher daran, dass der Entwickler den Bezug zum alten Spieluniversum zunächst behalten wollte, diese dann schließlich aber doch verwarf. In diesem Artikel erfahrt ihr alles über die Geschichte des Spiels, wie Warhammer 40.000 genau funktioniert und was dieses äußerst spannende Universum eigentlich genau ausmacht. Taucht ein in diese verrückte Welt!

Die Geschichte

Die Entwicklung dieses Spiels geht tatsächlich auf eine längere Geschichte zurück. So gab es die erste Version bereits im Jahr 1987, das Spiel trug den Beinamen „Rogue Trader“. Die Spielwelt und die Regeln stammten dabei von Rick Priestley, einem bekannten Spieleautor beim Hersteller Hames Workshop. Schnell kamen zum Original weitere Regeln und ergänzende Hintergründe hinzu. Der Rollenspielcharakter, der sehr ausgeprägt war, findet sich auch in folgenden Spielen wie Necromunda wieder.Zwei wichtige Erweiterungen waren „Chapter Approved – Book of the Astronomicans“ sowie „Compendium“, die jeweils 1988 und 1989 erschienen. Interessant ist außerdem, dass die Regeln nicht nur verändert wurden, sondern sich sogar sehr stark wandelten. Es gab zum Beispiel immer wieder völlig neue Fahrzeugregeln oder Regeln bezüglich des Nahkampfes oder der einzelnen Völker. Auch bis heute finden sich immer wieder Neuerungen, so stand beispielsweise 2017 bereits die achte Edition des Spiels an.

Das Spielprinzip

Grundsätzlich geht es bei Warhammer 40.000 darum, ein Gefecht zwischen zwei Armeen darzustellen. So verkörpert jeder Spieler eine Streitmacht und hat die dazu passenden Miniaturen. Die Miniaturen geben zudem Auskunft über verschiedene Werte und Fähigkeiten. Dabei gilt: Je besser das jeweilige Profil ist, desto mehr kostet die entsprechende Miniatur. Jeder Spieler hat zudem ein Punktelimit, das bei der Erstellung der Armee einzuhalten ist. So hat jeder Spieler die Möglichkeit, seine individuelle Armee zusammenzustellen.

Das Spiel verläuft rundenbasierend. Entsprechend ist jeder Spieler abwechselnd an der Reihe und kann seine Einheit steuern. Dabei sind natürlich die Spielregeln einzuhalten. Die Regeln gliedern sich in Beschuss, Nahkampf und Bewegung. Wie die Runde ausgeht, darüber entscheidet der Würfel. Jedes Szenario verfolgt zudem ein bestimmtes Ziel. Man kann Gegenstände erbeuten, Missionen ausführen oder aber versuchen, den Gegenspieler gänzlich auszulöschen. Eine spannende Hintergrundgeschichte sorgt zudem für zusätzliche Action.